Freiwilliges Soziales Jahr bei TURA
TURA gehört zu den fünf Sportvereinen, die aufgrund einer Ausschreibung für ein Modellprojekt eine Stelle für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Sport vergeben.
Der FSJler wird ab 1. September überwiegend bei TURA, an ca. zwei Nachmittagen auch im Jugendfreizeitheim Gröpelingen (Marienwerder Straße) eingesetzt.
Der Verein will das FSJ nutzen, um seine Angebote für Kinder und Jugendliche im Stadtteil auszubauen. Vor allem sollen die Aktivitäten im Fußball und Freizeit-Basketball/Streetball verstärkt werden.
Die Rahmenbedingungen für das FSJ in Kürze:
FSJler erhalten ein Taschengeld von 300.- € im Monat
Sozialabgaben (Krankenversicherung!) werden vom Träger übernommen
Kindergeld wird weiterbezahlt
Arbeitszeit: 38,5 Stunden/Woche
26 Tage Urlaub im Jahr
Teilnehmer machen die Übungsleiterlizenz und weitere Lehrgänge
Das FSJ kann als Ersatz für den Zivildienst anerkannt werden
Infos bei der Bremer Sportjugend
Mehr Infos gibt es bei der Bremer Sportjugend, Olga Teufel, Tel. 0421 - 7928749.
Auf der Website der BSJ http://www.bremer-sportjugend.de/41.0.html gibt es Infos
- zum FSJ im Sport
- zum Bremer Modellprojekt
Mehr Infos auf der Website von TURA:
Tätigkeitsbeschreibung für die FSJ-Stelle bei TURA
Infos zum FSJ und zum Modellprojekt
Tätigkeitsbeschreibung - Freiwilliges Soziales Jahr im Sport
Einführung von Kindern und Jugendlichen in die Sportarten Fußball und/oder Basketball,
Vorbereitung und Durchführung von Übungseinheiten für Jugendmannschaften in diesen Sportarten zwecks Breitensportförderung,
Organisation und Durchführung von Freizeit-Fuß-/Basketballturnieren, Sport- und Spielfesten,
Betreuung von Sportangeboten für Kinder und Jugendliche des kooperierenden Freizeitheimes,
Hilfe bei der Durchführung von Sportangeboten in den Bereichen Kinder- und Ballsport,
Entwicklung und Durchführung eigener Projekte und Angebote für Jugendliche,
Gestaltung von Ausflügen und Freizeiten,
Mitarbeit bei der Organisation von Veranstaltungen für Kinder (z.B. Sommerfest) und Projekten (z.B. Tag der offenen Tür, Infoveranstaltungen usw.),
Mitarbeit bei der Organisation und Durchführung des Sommerferienprogramms,
Organisation und Durchführung der Präsentation des Vereins auf öffentlichen Veranstaltungen,
Öffentlichkeitsarbeit im Zusammenhang mit den eigenen Aktivitäten entsprechend Qualifikation und Neigung (Einarbeitung wird gewährleistet) einschließlich Hilfe bei der Erstellung von Materialien (Flyer, Plakate), Betreuung der Homepage und Mitarbeit bei der Sendung „TURA Aktuell“ im "radiowesertv" (ehem. Offener Kanal),
Übernahme von Verwaltungsaufgaben in geringem Umfang
Modellprojekt: FSJ im Sport/Integration
Stärkung der Kooperation von Sportvereinen und offener Kinder- und Jugendarbeit
Im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) im Sport werden in Kooperation mit fünf Sportvereinen in Bremen zum 01.09.2010 fünf Einsatzstellen für junge Erwachsene geschaffen.
Die Besonderheit des Projekts liegt darin, dass die Teilnehmer/innen des FSJs (FSJ’ler/innen) in Sportvereinen eingesetzt sind und zusätzlich für einen Teil ihrer Arbeitszeit in kooperierenden Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit tätig sind, um so einen Beitrag zur Stärkung der Vernetzung von Sportvereinen mit Jugendeinrichtungen zu leisten. Ziel ist es, durch die Zusammenarbeit auch benachteiligte Kinder und Jugendliche für Sportangebote zu gewinnen.
Kooperationspartner von TURA ist das Jugendfreizeitheim Gröpelingen in der Marienwerder Straße.
Das FSJ im Sport
Seit mehreren Jahren bietet die Bremer Sportjugend in Kooperation mit Sportvereinen in Bremen und Bremerhaven das FSJ im Sport an. Dieses richtet sich an Jugendliche zwischen 16 und 26 Jahren, die entweder den Kriegsdienst verweigert haben und das FSJ anstelle von Zivildienst machen wollen, oder auch an Frauen und Männer, die sich in einer Berufsfindungsphase befinden. Die Einsatzstellen der FSJ’ler/innen sind Sportvereine, wobei die Aufgaben der FSJ’ler/innen hauptsächlich im Bereich der sportlichen Kinder- und Jugendarbeit liegen. Die wöchentliche Arbeitszeit der FSJ’ler/innen liegt bei 38,5 Stunden.
Das FSJ im Sport bietet den Teilnehmer/innen die Möglichkeit, längere Zeit in einem Sportverein tätig zu sein und trägt zum Erwerb vielfältiger persönlicher und sozialer Kompetenzen bei, die für eine spätere berufliche Ausbildung und die allgemeine Persönlichkeitsentwicklung von Vorteil sind. Gleichzeitig leisten die FSJ’ler/innen durch ihren Einsatz in den Sportvereinen einen Beitrag, Kindern und Jugendlichen im und durch Sport wichtige Eigenschaften, wie z. B. Teamfähigkeit und Fairplay, zu vermitteln, die auch für viele weitere Lebensbereiche von großer Bedeutung sind.
Qualifizierung der FSJler/innen
Einen besonderen Stellenwert des Projekts stellt die Ausbildung der FSJ’ler/innen dar:
Da das FSJ im Sport als Bildungsjahr anzusehen ist, nehmen alle FSJ’ler/innen während des Jahres an 25 Bildungstagen teil und erwerben innerhalb dieser Zeit einen Übungsleiterschein, der nach den Rahmenrichtlinien des Deutschen Olympischen Sportbundes bundesweit gültig ist. Die Seminare finden gemeinsam mit anderen FSJ’ler/innen aus dem Sport statt und bieten den Teilnehmer/innen so die Möglichkeit, sich über Erfahrungen auszutauschen sowie gemeinsam von- und miteinander zu lernen.
Im Modellprojekt nehmen die FSJler/innen zusätzlich an fünf weiteren Bildungstagen teil, um insbesondere für ihren Einsatz im Bereich der Integration geschult zu werden. Als Vorbereitung dient dazu das dreitägige Seminar „Sport interkulturell“, bei dem u.a. folgende Themen im Mittelpunkt stehen:
- - verschiedene Lebensmodelle und –konzepte
- - konflikthafte Situationen im Sport – interkulturell bedingt?
- - Interkulturelles Lernen
- - Möglichkeiten und Grenzen der Integration im Sportverein
Zudem erhalten die FSJ’ler/innen an zwei weiteren Tagen die Möglichkeit, sich mit den anderen FSJl’er/innen aus dem Integrationsbereich sowie Hauptamtlichen auszutauschen. Es geht darum, die eigenen (neuen) Erfahrungen zu reflektieren und sich mit anderen über Erfolge, Möglichkeiten und Herausforderungen und Grenzen der Arbeit in diesem Bereich auseinanderzusetzen und bestehende Tätigkeitsfelder gegebenenfalls weiterzuentwickeln.