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Trautmann-Ausstellung bei TURA verlängert

Ein Bericht über die Trautmann-Ausstellung im TURA-Vereinszentrum erschien im Weser-Kurier vom 6. Juli auf S. 24.

Download als PDF hier.

Vorlesung über Bert Trautmann an der Uni

Diethelm Knauf (rechts) und Ekkehard Lentz fachsimpeln über Bert Trautmann in der Uni Bremen.

Auf Einladung von Diethelm Knauf sprach Tura-Pressesprecher Ekkehard Lentz vor 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Kurses an der Akademie für Weiterbildung über Bert Trautmann, Tura und Manchester City. Lentz informierte über die Bremer Ursprünge des berühmtesten Tura-Sportlers aller Zeiten und die spätere Karriere als Weltklasse-Keeper in England anhand einiger Exponate der Ausstellung über Bert Trautmann. Die inzwischen auf 14 Tafeln erweiterte Ausstellung steht noch bis zu den Sommerferien im Eingangsbereich des Vereinszentrums am Bert-Trautmann-Platz. Eine Facebook-Seite "Bert-Trautmann-Platz Bremen" ist inzwischen im Netz geschaltet.

Das Motto des Sommersemesters 2019 der Akademie lautet:"Im Fußball steckt eine Menge Welt – Faszination Fußball". In der Einladung zur Kursreihe heißt es: "Diese Veranstaltung ist eine Liebeserklärung an den Fußball, sie verbindet Wissenschaft und Journalismus, Sozialgeschichte und Literatur, Filmausschnitte und persönliche Erinnerungen und Erlebnisse. Fußball sitzt quer zu allen Schubladen. Fußball ist witzig und lustig, Fußball ist deprimierend und langweilig, Fußball ist spannend und begeisternd. Fußball hat ein selbst-reflexives Moment, jedenfalls wenn man will: Bestimmte Spieler, bestimmte Vereine, bestimmte Fußballereignisse entwickeln eine formative Kraft. Weit in der Jugend sind die Ursprünge der Faszination Fußball zu finden, in längst vergangenen Zeiten, in denen sich unsere Identität anfing zu bilden. In dieser Veranstaltung wollen wir der Macht des Fußballs nachspüren."

Die Ausstellung über Bert Trautmann kann inzwischen auch im Internet besucht werden: http://tura-bremen.de/download/Ausstellung-Trautmann-web.pdf. Der dauerhafte Verbleib der Ausstellung ist dagegen noch nicht geklärt.

Artikel über Bert Trautmann

Unter der Überschrift "Der Weltstar aus der Wischhusenstraße" erschien ein Artikel über Bert Trautmann in einer Sonderveröffentlichung des WESER-KURIER. Er steht hier zum Download.

Quelle: ACG Der Bremer Westen, Sonderveröffentlichung des WESER-KURIER vom 29. April 2019

Ausstellung über Bert Trautmann im TURA-Vereinszentrum

Anlässlich der Jahreshauptversammlung von TURA wurde eine kleine Ausstellung über Bert Trautmann, den berühmtesten Sportler des Vereins, eröffnet. In den Kinos läuft derzeit der Film "Trautmann".

Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Vereinszentrums besichtigt werden.

Außerdem kann sie hier als PDF-Datei (ca. 13,7 MB) heruntergeladen werden.

Bundesweiter Kinostart von "Trautmann" am 14.März

Er war der erste Ausländer, der in England zum Fußballer des Jahres gewählt wurde, und der erste Deutsche, der den FA Cup gewann: Die Rede ist von Bert Trautmann, bei TURA Bremen mit dem Fußballspielen angefangen, langjähriger Torwart von Manchester City, der nach seiner Kriegsgefangenschaft in einem britischen Lager beschloss, in England zu bleiben. Legendär ist sein Einsatz im FA-Cup-Finale 1956, das er trotz Genickbruchs zu Ende spielte. Der Spielfilm "Trautmann" kommt jetzt in die Kinos.

Nach der Preview des Films in der Schauburg am 8. März mit Hauptdarsteller David Kross und Regisseur Marcus Rosenmüller stand auch TURA-Presseprecher Ekkehard Lentz auf der Bühne, um etwas zu Trautmann's Bremer Ursprüngen und zu seiner sportlichen Karriere sagen.

Ein Filmbeitrag von Buten & Binnen, für den auch bei TURA gedreht wurde, kann auf der Website der Sendung angesehen werden.

Vor fünf Jahren: Bert-Trautmann-Platz in Bremen eingeweiht

Am Ziel: Tura-Pressesprecher Ekkehard Lentz gehört zu den Bremern, die sich für die Benennung eines Platzes nach dem früheren Weltklassetorhüter Bert Trautmann eingesetzt haben. Foto: Manfred Bertram

 

Seit fünf Jahren heißt der Platz vor dem Tura-Vereinszentrum "Bert-Trautmann-Platz". Auf Anregung des Bremer Innen- und Sportsenators und weiterer Persönlichkeiten erfolgte am 11. März 2014 in Gröpelingen die Benennung nach dem am 19. Juli 2013 verstorbenen Weltklasse-Torhüter von Manchester City. 

In diesen Tagen ist der Name Bert Trautmann in aller Munde. Am 14. März erfolgt der bundesweite Kinostart des Films "Trautmann". Tura erlebt derzeit zahlreiche Medienanfragen zu den Bremer Ursprüngen seines berühmtesten Sportlers aller Zeiten. Anlässlich der Jahreshauptversammlung des Vereins am 26. März haben Wolfgang Zimmermann und Ekkehard Lentz eine Ausstellung über Bert Trautmann konzipiert. Seit wenigen Tagen ist eine eigene Facebook-Seite "Bert-Trautmann-Platz Bremen" im Netz geschaltet.

Trautmann wurde in Bremen-Walle geboren. Tura Bremen (vormals V.S.K.) war sein erster Verein, in den er mit acht Jahren eintrat. "Umso naheliegender der Gedanke, den Platz vor dem Tura-Vereinszentrum nach Bert Trautmann zu benennen und die Torhüter-Legende damit posthum besonders zu würdigen", erklärt Tura-Pressesprecher Ekkehard Lentz, der sich schon zu Lebzeiten von Trautmann dafür einsetzte, den Namen und die Geschichte dieser großen Sportler-Persönlichkeit lebendig zu erhalten.

Der Legendentext für das Straßenschild lautet: "Bernhard „Bert“ Trautmann (22.10.1923-19.07.2013) Fußballspieler, geb. in Bremen, 1949 – 1964 legendärer Torwart in der 1. englischen Liga (Manchester City FC) und Symbolfigur der deutsch-englischen Aussöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg. Seine Karriere begann bei TURA Bremen."

An der offiziellen Einweihung des Bert-Trautmann-Platzes nahmen neben Sport- und Innensenator Ulrich Mäurer, Ortsamtsleiterin Ulrike Pala und Tura-Präsident Dirk Bierfischer rund achtzig Interessierte teil. Mäurer würdigte seinerzeit Bert Trautmann als "Idol vieler Generationen". Als Torhüter sicherte er seinem Klub Manchester City am 5. Mai 1956 im Londoner Wembley-Stadion den Sieg in einem denkwürdigen Pokalfinale - obwohl er die letzte Viertelstunde mit einer schweren Nackenverletzung durchspielte, die erst Tage später als diagonaler Bruch des zweiten Halswirbels diagnostiziert wurde. Später sagten ihm die Ärzte, er hätte gelähmt oder sogar tot sein können. Seitdem gilt er in England als "Hero", als Held. 

1956 wurde Trautmann als bester englischer Fußballer des Jahres ausgezeichnet. Obwohl er in seiner großen Zeit als einer der besten Torhüter der Welt galt, erhielt er nie eine Berufung in die deutsche Nationalelf. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der damalige Bundestrainer Sepp Herberger wollten auch für ihn keine Ausnahme von der Regelung machen, dass niemand in der deutschen Nationalelf spielen durfte, der für einen ausländischen Klub tätig war. 

Insgesamt 545 Spiele bestritt Trautmann in 15 Jahren bei den "Citizens". Zu seinem Abschiedsspiel am 16. April 1964 führte Trautmann ein Team von Spielern der Manchester-Klubs City und United gegen eine englische Auswahl auf das Spielfeld und gewann mit 5:4. Trautmann hat sich auch nach Abschluss seiner langen Spielerlaufbahn in vielfältiger Weise im Fußball engagiert. Für den DFB und das Auswärtige Amt leistete er in sieben Ländern Entwicklungshilfe. Mit der Nationalelf von Burma (heute Myanmar) qualifizierte er sich für das olympische Fußballturnier 1972 in München. Mit seinem Team war Trainer Bert Trautmann in der Vorbereitung am 16. August 1972 zu Gast bei Tura auf der Bezirkssportanlage Gröpelingen. In der international tätigen "Trautmann Foundation" widmete er sich später jungen Menschen.

Drehtermin mit Buten&Binnen: Tura-Präsident Dirk Bierfischer (rechts) und Pressesprecher Ekkehard Lentz sichten das umfangreiche Trautmann-Archiv.