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Nachrichten aus dem Verein

TURA übernimmt Sportplatzpflege auf der Bezirkssportanlage

Das Sportamt hat Tura Bremen die Sportplatzpflege auf der Bezirkssportanlage Gröpelingen an der Lissaer Straße übertragen. Der Umweltbetrieb Bremen ist nicht mehr zuständig für die Sportplatzpflege.

Mitgliederehrung 2011

Bei einer Veranstaltung im Steakhaus "Bei Jasmin" wurden Tura-Mitglieder durch das Präsidium geehrt: Für 25 Jahre Mitgliedschaft im Jahre 2010: Alois Krifft und Kathrin Thunack (Taekwondo), für 25 Jahre 2011: Andrea Schmeling (Turnen) und Sigrid Schubart (Taekwondo) sowie für 50 Jahre: Peter Schwarz (Fußball). Nicht teilgenommen haben: Walter Weber, seit 70 Jahren Mitglied bei Tura, sowie Wolfgang Lange und Manfred Bertram (Fußball), Brigitte Kietzmann, Marcus Tiefensee (Taekwon Do) und Ingo Schaarschmidt (Badminton), die 25 Jahre im Verein sind. Auch wenn sie nicht teilgenommen haben, es wurde an sie gedacht. Herzlichen Glückwunsch an alle Jubilare!

Bei Tura wird jetzt Boule gespielt

Besucher des Vereinszentrums von Tura Bremen an der Lissaer Straße können künftig vor dem Eingang auf eine Gruppe treffen, die mit ihren etwa 7oo Gramm schweren Stahlkugeln an eine kleine Zielkugel heranzuwerfen versuchen.

Turas Fußballtrainer Peter Schwarz hat eine Idee von Siegfried Bokelmann, pensionierter Lehrer der Gesamtschule West, aufgegriffen. Dieser wollte in der Nähe der GSW an einem belebten Ort eine Begegnungsstätte schaffen, an der ein gemeinsames Spiel Schüler, Akademiker und Arbeiter, Männer und Frauen, jung und alt, zusammen bringt. Zwei oder besser vier Spieler genügen bereits für ein Spiel.

Völlige Neulinge sind ebenso willkommen wie Interessierte, die über geringe Vorkenntnisse verfügen. "Bewegung an der frischen Luft, spannende Spielsituationen, soziale Kontakte und kleine Erfolgserlebnisse sind lohnende Gründe für ein Mitmachen", wirbt Peter Schwarz für die Idee.

Das Präsidium von Tura fand die Idee ebenso bestechend und gab eine kleine Fläche für das Boule- Péntaquespiel frei. Nach Schätzungen des Deutschen Pétanque Verbandes (DPV) gibt es in Deutschland rund eine Million nicht organisierter Freizeitspieler. In Deutschland wird von Freizeitspielern meist der Begriff Boule benutzt. Zwei oder sogar drei Spielflächen können vor dem Tura-Vereinszentrum genutzt werden. In jedem Fall wird Rücksichtnahme und verantwortungsvolles Spielen erwartet. Die Pétanque-Regeln gelten als einfach und liegen auf dem Spielplatz zur Einsicht aus.

Untergrund der nicht eingegrenzten Spielfläche ist grober Schotter. Bänke, Straßenbeleuchtung und Toiletten sind vorhanden. Die in Kürze wieder geöffnete Tura-Vereinsgaststätte kann für eine Erfrischung oder Stärkung genutzt werden.

Wer montags ab 16 Uhr zum Treffpunkt vor dem Tura-Vereinszentrum kommt, findet immer einen Ansprechpartner vom Tura-Boule-Team. Die Spielkugeln (drei Metallkugeln und eine Zielkugel) können gegen einen Pfand ausgeliehen werden. An den anderen Tagen bleibt es einer Absprache oder dem Zufall überlassen, ob Mitspieler und Spielgeräte zugegen sind. Eine Vereinsmitgliedschaft ist nicht Voraussetzung für eine Teilnahme.

Weitere Auskünfte unter Telefon 613410.

Boule bei TURA
Andreas Kosmieder, Mehmet Tokmak und Sohn Batuan, Elke Chitula und Gerd Schweizer (von links) eröffnen die Boule-Saison bei Tura. Foto: Peter Schwarz

Tura wünscht Fortführung des Quartiersbusses

Seit dem 1. April fährt die Linie 82 durch Gröpelingen. Der Turn- und Rasensportverein Bremen hat von Beginn an die Einrichtung des Quartiersbusses im Ringverkehr quer durch den Stadtteil begrüßt und seine Mitglieder und Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, das neue Angebot im öffentlichen Nahverkehrssystem aktiv zu nutzen und zu etablieren.

Das Präsidium des Sportvereins setzt sich für die Fortführung des Angebots über den 31. Dezember 2011 hinaus ein. Gleichzeitig sieht Tura Veränderungsbedarf bei der Fahrstrecke und schlägt eine Ausweitung der abendlichen Betriebszeiten vor, um einen langfristigen Erfolg des Projektes Quartiersbus zu erreichen.

"Wir wünschen die Einbeziehung der Bezirkssportanlage an der Lissaer Straße, des Tura- Vereinszentrums, der Gesamtschule West sowie des Sportzentrums Paradice/Westbad in die Route des Quartiersbusses, damit auch die Anbindung an die Straßenbahnhaltestellen Waller Friedhof und Kulturzentrum Westend. Der Fahrbetrieb sollte bis in die Abendstunden ausgedehnt werden, um gerade auch älteren Fahrgästen die Teilnahme an Sportangeboten zu ermöglichen, wenn es in den Herbst- und Wintermonaten früh dunkel wird", konkretisiert Tura-Pressesprecher Ekkehard Lentz die Vorstellungen des Vereins.

Tura bei den "Weserwegen" dabei

Kinderbewegungsangebote

Mit diversen Mitmachangeboten und einem Informationsstand beteiligte sich der Turn- und Rasensportverein (Tura) am vierten Bremer Fährtag rund um den Anleger beim Pier 2 in Gröpelingen.

Ständiger Trubel herrschte auf den großen Mitmach- und Spielflächen beim Sportangebot, das von Übungsleiterinnen und Übungsleitern der Kinderturnabteilung von Tura betreut wurde. Auch das Jugendfreizeitheim Gröpelingen und das Mobile Atelier sorgten mit Bewegungs- und Spielangeboten für ein interessantes Programm der Weserwege-Veranstaltung. An den stets umlagerten Mini-Tischen der Tischtennisabteilung von Tura waren Geschicklichkeit, Technik und gute Augen gefragt.

Mini-Tischtennis
Beim Mini-Tischtennis von Tura Bremen waren Technik und Geschicklichkeit gefragt. Foto: Ekkehard Lentz

Tura verjüngt sich

Die Ballettmäuse unter Leitung von Anastasija Zolochevska
Die Ballettmäuse unter Leitung von Anastasija Zolochevska eröffneten temperamentvoll die Jahreshauptversammlung von Tura

Jahreshauptversammlung zieht positive Bilanz der letzten Monate

Zufrieden zeigten sich Präsidium und Mitglieder des Turn- und Rasensportverein (Tura) Bremen mit dem Verlauf der letzten Monate, wie auf der Jahreshauptversammlung des "modernen Traditionsclubs" deutlich wurde. Die Mitgliederentwicklung sei bei 2790 Mitgliedern in 18 Abteilungen leicht ansteigend, die Erfolge bei Titelkämpfen und auf Breitensportebene könnten sich sehen lassen, so Versammmlungsleiter Ekkehard Lentz. Mit vier Tänzen "Lollipop", "Ewige Liebe", "Schneeglöckchen" und "Das Meer" hatten die Ballettmäuse von Tura unter Leitung von Anastasija Zolochevska die Jahreshauptversammlung zuvor temperamentvoll eröffnet.

In ihrem Rückblick konnten Präsident Dirk Bierfischer und der sportliche Leiter Gerd Schweizer auf zahlreiche sportliche Erfolge verweisen. Von den deutschen Taekwondo-Technik-Meisterschaften in Ingolstadt brachten die Taekwondosportler von Tura Bremen drei Titel mit nach Hause. Vizeweltmeisterin Imke Turner von Tura stand an der Seite ihrer Teamkolleginnen Elvira Fuhrmann (Bayern) und Kirsten Teeren (Schleswig-Holstein) sowie im Einzelwettbewerb zweimal ganz oben auf dem Siegertreppchen. Das Synchronteam mit Werner Unland, Joannis Malliaros und Tim Glenewinkel gewann den dritten Titel. Ein Höhepunkt war außerdem der Empfang bei Bürgermeister Jens Böhrnsen und der Eintrag der Taekwondo-Spitzensportler in das Goldene Buch der Stadt Bremen. Auch die Tura-Boxerinnen machten in den vergangenen Monaten mehrfach mit Erfolgen auf sich aufmerksam.

Tura bewegt immer mehr Kinder und Jugendliche: In seiner mit vielen Zahlen gespickten Präsentation wies Gerd Schweizer darauf hin, dass der Verein mit neuen Angeboten den Anteil der Kinder im Vorschulalter fast verdoppelt hat. Die Mitgliederentwicklung allein im Kinderturnen zeigt eine Steigerung in einem Jahr von 190 auf 250 Kinder. Über 800 Kinder und Jugendliche sind Mitglied bei Tura. Alle Seiten profitieren zudem in Kooperationen von Bewegungskindergärten, Schulen, Freizeitheim und Tura. Schweizer: "Jede Woche halten wir mehr als 1000 Kinder und Jugendliche in Bewegung!"

"Gesund durch weniger Stress" ist auch das erfolgreiche Programm der Gesundheitswerkstatt und des Sportstudios überschrieben. Das Studio an der Lissaer Straße hat inzwischen die Fußballsparte als größte Abteilung des Vereins abgelöst. Zahlreiche Krankenkassen übernehmen die Kosten für die zahlreichen Kurse und Angebote des Gesundheitssportvereins.

Tura-Schatzmeister Bernhard Ernst legte den Finanzbericht vor. Einnahmen von 540.496,61 Euro standen Ausgaben in Höhe von 551.446,71 Euro gegenüber. Nach dem "Plus" von 9.157,18 Euro aus dem Vorjahr stehe der Verein trotz des Defizits von 10.950,10 Euro aus dem Jahr 2010 finanziell auf gesunden Füßen. Bei dem Thema "Energie sparen" zeigen sich besondere Erfolge. Gegenüber dem Vorjahr konnten nach entsprechenden Investitionen in die Technik immerhin 8150 Euro bei den Energiekosten reduziert werden. Einstimmig genehmigte die Versammlung den Wirtschaftsplan 2011 in Höhe von 530.848 Euro.

Helga Wohlers und Manfred Wardenberg wurden neu in den Ältestenrat gewählt, der bei Streitigkeiten als Schlichtungsstelle wirken und den Organen des Vereins beratend zur Seite stehen soll.

Dass Tura mehr als ein Sportverein ist, zeigten einmal mehr drei Anträge zu aktuellen Themen, die nicht vorrangig mit dem Sportgeschehen zu tun haben. Die Jahreshauptversammlung sprach sich gegen die Betonschredderanlage am Waller Feldmarksee, für die Nutzung des Quartiersbusses durch Gröpelingen und für die Verhinderung der NPD-Demonstration am 1. Mai durch den Bremer Westen aus.

Tura-Vizepräsidentin Petra Krümpfer, zugleich Bürgerschaftsabgeordnete, wird anlässlich der Wahlen zur Bremischen Bürgerschaft in den kommenden Wochen im Vereinszentrum von Tura über das neue Wahlrecht informieren und gleichzeitig eine Tura-Gruppe zu einer Sitzung des Parlaments einladen.

Tura beteiligt sich an dem Weserwegefest am 17. April, an dem Schülerlauf auf der Gröpelinger Sportmeile am 20. Mai, an den Feierlichkeiten "100 Jahre Schule Fischerhuder Straße" am 27. Mai sowie mit verschiedenen Darbietungen beim "Gröpelinger Sommer" am 2./3. Juli.

Zum Download als PDF-Datei:

Gemeinsame Plakataktion gegen rechte Szeneläden

Wir wollen keinen Nazi-Laden! Unter diesem Motto sprachen sich über 40 Bremer Organisationen, Einrichtungen, Vereine und Initiativen auf einer gemeinsamen Plakatwand in der Faulenstraße öffentlich gegen die Verbreitung rechtsextremer Geschäftsstrukturen in Bremen aus. Neben Tura Bremen gehörten auch der Landessportbund, die Gröpelinger Sportmeile und der Gesundheitstreffpunkt West zu den Unterstützern. Die Plakatwand war zu sehen in der Faulenstraße, links vom Laden "Sportsfreund", Höhe Fernsehturm.

[Download der Pressemitteilung mit einer Liste der Unterzeichner]

Plakatwand in der Faulenstraße
Die Plakatwand in der Faulenstraße

Tura-Hauptausschuss diskutiert zu Ganztagsschulen

Der Hauptausschuss von Tura

Der Hauptausschuss von Tura beriet wichtige Zukunftsplanungen auf seiner Klausurtagung in Wremen: Ekkehard Lentz, Fredi Jeschke, Dirk Bierfischer, Marion Schwarz, Melanie Bullwinkel, Annett Hartwig, Herwig Claußen, Nadine Bullwinkel, Wilfried Hoberg, Wolfram Szepanski, Manfred Bertram, Heinz Baumer, Manfred Wardenberg, Gerd Schweizer, Peter Siemers, Monique-Bonanni-Zöller, Birgit Meinke, Petra Krümpfer, Günther Strudthoff, Uwe Drewes, Tobias Nickel, Bernhard Ernst und Peter Schwarz (von links). Foto: Wolfgang Zimmermann

Intensiv arbeiteten Präsidiumsmitglieder, Abteilungsleiter, und weitere Mitarbeiter des Turn- und Rasensportvereins (Tura) auf einer zweitägigen Klausurtagung im "Marschenhof" in Wremen. In Vorbereitung der Jahreshauptversammlung am 29. März diskutierte der Hauptausschuss zunächst das Thema "Ganztagsschule und die Auswirkungen auf den Verein". In vier Workshops beschäftigte sich die Tagung anschließend mit den Themen "Vereinszentrum an der Lissaer Straße und Energiesparen", "Öffentlichkeitsarbeit", "Gewinnung von Nachwuchs für die Vereinsarbeit" sowie "Ganztagschule - Chancen und Risiken für den Verein".

Tura-Vizepräsident Gerd Schweizer informierte über Eckdaten zur demografischen, ökonomischen und sozialen Entwicklung des Stadtteils Gröpelingen. Vielversprechende Zielgruppen für die Mitgliedergewinnung von Tura seien Kinder, Frauen, Senioren und Menchen mit Migrationsshintergrund. Besonders boome es bei Tura im Bereich der Altersgruppe bis 6 Jahre. Dazu hätten vor allem die Bewegungsnachmittage am Sonntag und zahlreiche neue Kinderturngruppen beigetragen.

Schweizer zu den Veränderungen im Bildungsbereich: "Die Ausweitung von Ganztagsschulen ist keine kurzfristige Modeerscheinung, sondern muss in der Vereinsarbeit vermehrt beachtet werden." Dies betreffe besonders Tura, dem Verein gehörten schließlich 31,9 Prozent der Mitgliedschaft der Altergruppe der unter 18-Jährigen an. Als Chance sah Schweizer die Einbeziehung von mehr Bewegungsaktiviäten in den Schulalltag und bot den Gröpelinger Schulen die Zusammenarbeit mit Tura an. "Allerdings nicht zum Nulltarif, denn der Verein ist kein Lückenbüßer im Bildungsbereich, wenn zum Beispiel ausgebildete Sportlehrer fehlen." Als mögliche Probleme wurden die sinkende Bereitschaft für ein Engagement im Sportverein aus zeitlichen Gründen vor allem am Nachmittag und neue Konkurrenzen zwischen Schulen und Verein bei der Belegung von Sportanlagen diskutiert.

Immer deutlicher kristallisiere sich die Erhaltung der Gesundheit als Wertorientierung für verschiedene Generationen heraus. Vereine wie Tura, die den Gesundheitssport frühzeitig auf ihre Fahnen geschrieben hätten, würden zum Profil des Stadtteils erheblich beitragen. Neben den traditionellen Sportarten seien dabei immer wieder neue Trends zu beachten. Der Wettkampf- und Mannschaftssport bleibe wichtig für den Sportverein der Zukunft, aber eine immer größere Bedeutung komme dem Individualsport zu. "Allein aufgrund sich ständig wandelnder Arbeitszeiten und Freizeitneigungen", so Schweizer: "Auf beide Entwicklungen müssen wir uns gemeinsam einstellen."

Tura fordert Radwegsanierung im Pastorenweg

Der Turn- und Rasensportverein (Tura) fordert eindringlich die Renovierung des Radweges im Pastorenweg und stellt sich damit hinter die Forderung des Gröpelinger Beirats. "Wie für die Anwohner muss auch für unsere Sportler, insbesondere für die Kinder und Jugendlichen, die in der Schulturnhalle am Pastorenweg ihren Sport ausüben und mit dem Fahrrad kommen, die notwendige Verkehrssicherheit endlich wieder hergestellt werden", begründet Heinz Baumer den Appell des Tura-Präsidiums an das Amt für Straßen und Verkehr (ASV).

Die vom ASV geplante "Verbannung" von Radfahrern auf die Straße sei völlig unverständlich. Aufgrund des Belages drohten schwere Stürze. Der Pastorenweg werde schon heute durch die parkenden Autos derart eingeengt, so dass beientgegenkommenden Autos das Vorbeifahren besonders risikoreich sei, so Baumer.

Arbeitszeitverlängerung ist unsportlich

Titelblatt AK-Arbeitszeitbroschüre

Den Zusammenhang von Arbeitszeit und Ehrenamt am Beispiel Sport diskutierten Prof. Sebastian Braun von der Uni Paderborn und Dirk Bierfischer, Präsident von TURA, auf einer Veranstaltung der Arbeitnehmerkammer im Rahmen der Reihe "Mehr arbeiten - weniger leben?". Bierfischer stellte die aktuellen Schwierigkeiten im Sport aufgrund von Arbeitszeitverlängerung und -flexibilisierung dar.

Eine Broschüre der Arbeitnehmerkammer gibt jetzt die Beiträge der ReferentInnen der Veranstaltungsreihe wieder. Sie ist (für Mitglieder der Arbeitnehmerkammer kostenlos) auf den Geschäftsstellen der Kammer gedruckt erhältlich und kann als PDF-Datei (810 kB) von der Website der Kammer heruntergeladen werden.

Einen Auszug mit dem Beitrag von Dirk Bierfischer stellen wir hier zum Download (PDF, ca. 305 kB) bereit.

Anerkannte Bewegungskooperation Kindertagesheim Gröpelingen und Tura

Urkunde Anerkannter Bewegungskindergarten
Urkunde 'Anerkannter Bewegungskindergarten Tura und Kindertagesheim Seewenjestraße', Foto: Ekkehard Lentz

Im Kaminsaal des Bremer Rathauses wurden jetzt zehn neue Bewegungskooperationen zwischen Sportvereinen und Kindertageseinrichtungen aus Bremen, Bremen-Nord und Bremerhaven durch Ingelore Rosenkötter, Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales ausgezeichnet. Aus dem Bremer Westen dabei: der Sportverein Tura und das Kindertagesheim Gröpelingen in der Seewenjestraße sowie der TV Bremen/Walle 1875 und dasKinderhaus Schnecke.

39 zertifizierte Kooperationen zwischen Sportvereinen und Tageseinrichtungen für Kinder (TfK) gibt es derzeit in Bremen. Das Projekt "Anerkannter Bewegungskindergarten" wird unter anderem vom Landessportbund (LSB) Bremen, der Bremer Sportjugend, dem Bremer Turnverband, der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales, dem Verband der Kinder- und Jugendärzte Bremen und dem Gesundheitsamt Bremen seit 2003  durchgeführt und finanziell von der AOK Bremen/Bremerhaven und der Unfallkasse Bremen unterstützt. Mit der regelmäßigen Bewegungsstunde und dem Aufbau von Patenschaften zwischen Sportvereinen und Tageseinrichtungen für Kinder soll der Bewegungsarmut von Kindern und deren Folgen entgegengewirkt werden. Mit gezielten qualifizierten Bewegungsangeboten wird die körperliche und geistige Weiterentwicklung der Kinder  gefördert.

Voraussetzungen zur Teilnahme am Projekt sind eine Kooperation der Kindertageseinrichtungen mit mindestens einem Sportverein, der Mitglied im LSB Bremen ist, ein geeigneter Bewegungs- oder Mehrzweckraum zurDurchführung von Bewegung, Spiel und Sport sowie ein entsprechend gestaltetes Außengelände im nahen Umfeld zur Nutzung und mindestens vier Bewegungsstunden (je 45 Minuten) in der Woche, die in derKindertageseinrichtung, im Sportverein, Schwimmbad, auf Außen- oder Freiflächen durch qualifizierte  Übungsleiterinnen und Übungsleiter durchgeführt werden können.