Nachrichten aus dem Verein
Tura-Jahreshauptversammlung zieht positive Bilanz
Beiträge moderat angehoben - Präsidium neu gewählt
Zufrieden mit dem Verlauf der letzten Monate zeigten sich Präsidium und Mitglieder des Turn- und Rasensportvereins auf der jüngsten Jahreshauptversammlung. Die Erfolge bei Titelkämpfen und auf Breitensportebene könnten sich sehen lassen. In ihrem Rückblick verwiesen Präsident Dirk Bierfischer und der sportliche Leiter Gerd Schweizer auf zahlreiche Erfolge der Taekwondo-Sportler, der Boxabteilung und der Judoka.
Aus der Fußballabteilung wurde besonders die Landesmeisterschaft der Ü 32 erwähnt. Diese Mannschaft vertritt Turas Farben auf der Deutschen Meisterschaft im Juni in Neubrandenburg. Ein weiteres Ausrufezeichen setzten Turaner auf dem Landessporttag. Roland Klein wurde als "Trainer des Jahres" ausgezeichnet. Eine Ehrung erhielt auch der Kameramann von Tura TV, Wilfried Hoberg, für seinen Film zum Thema "Inklusion im Sport". Ein schier unerschöpfliches Angebot bietet die Kanuabteilung an der Lesum. Besondere Freude bereitet den Tura-Verantwortlichen auch die Abteilung Tischtennis. Neue Ideen und Aktionen ziehen immer mehr Jugendliche an den "Tisch". Positiv wurde in den vergangenen Monaten die Möglichkeit aufgegriffen, bei Tura Boule zu spielen. "Bewegung an der frischen Luft, spannende Spielsituationen, soziale Kontakte und Erfolgserlebnisse sind lohnende Gründe für ein Mitmachen", warb der sportliche Leiter von Tura für die Idee.
Erfolgsgeschichten schreiben auch die Übungsleiter im Kinderturnen mit rund 300 Mitgliedern. In seiner Präsentation wies Gerd Schweizer darauf hin, dass der Verein mit neuen Angeboten den Anteil der Kinder im Vorschulalter weiter erhöht hat. Über 800 Kinder und Jugendliche sind bei Tura aktiv und stellen damit fast ein Drittel der Gesamtmitgliedschaft. Schweizer nahm auch zu den Veränderungen im Bildungsbereich Stellung: "Die Ausweitung von Ganztagsschulen muss in der Vereinsarbeit vermehrt beachtet werden." Als Probleme wurden die sinkende Bereitschaft für ein Engagement im Sportverein aus zeitlichen Gründen, vor allem am Nachmittag, und neue Konkurrenzen bei der Belegung von Sportanlagen genannt.
Vereine wie Tura, die den Gesundheitssport frühzeitig auf ihre Fahnen geschrieben hätten, würden zum Profil des Stadtteils erheblich beitragen, so Schweizer. Der Wettkampf- und Mannschaftssport bleibe wichtig für den Sportverein der Zukunft, aber eine immer größere Bedeutung komme dem Individualsport zu. "Allein aufgrund sich ständig wandelnder Arbeitszeiten und Freizeitneigungen", so Schweizer: "Auf beide Entwicklungen müssen wir uns immer wieder neu gemeinsam einstellen."
"Einer meiner Wünsche ist endlich in Erfüllung gegangen", so Tura-Präsident Bierfischer: "Die Gebäude der Bezirkssportanlage in Gröpelingen erstrahlen in neuem Glanz." Mit der Installation und Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Tura-Vereinszentrums hat der Verein ein weiteres Projekt abgeschlossen. Dank des unermüdlichen Einsatzes von Liegenschaftsverwalter Heinz Baumer gehört Tura zu den Institutionen, die diese neuen Energien vorantreiben.
Tura-Schatzmeister Bernhard Ernst legte den Finanzbericht des letzten Jahres vor. Einnahmen in Höhe von 594.170,43 Euro standen Ausgaben von 610.704,08 Euro gegenüber. "Wir müssen über die Anpassung der Beiträge sprechen. Steigende Energiekosten und das Ausbleiben von Zuschüssen zwingen uns zum Handeln", so Ernst. Die von Pressesprecher Ekkehard Lentz geleitete Versammlung stimmte nach kurzer Diskussion einer moderaten Beitragserhöhung in Höhe von zwei Euro monatlich für Erwachsene und einem Euro für Kinder zu und genehmigte anschließend den Wirtschaftsplan 2013.
Bei den Neuwahlen bestätigte die Versammlung das bisherige Präsidium mit einer Veränderung. Annett Hartwig gab das Amt der Schriftführerin aus beruflichen Gründen ab, erklärte sich aber bereit, als Beisitzerin im Präsidium weiterhin tätig zu sein. Hartwigs Nachfolger ist Hans Weiberg. Wiedergewählt wurden Dirk Bierfischer (Präsident), Petra Krümpfer (Vizepräsidentin), Gerd Schweizer (Vizepräsident Sportlicher Leiter), Heinz Baumer (Vizepräsident Liegenschaften), Bernhard Ernst (Schatzmeister) und die bisherigen Beisitzer Melanie Bullwinkel, Lutz Steenken und Peter Schwarz. Dem Ältestenrat gehören Helga Wohlers und Manfred Wardenberg an. Als Jugendleiter wurde Manfred Bertram bestätigt. Als Kassenprüfer wählten die Mitglieder Monique Bonanni-Zöller, Vera Merten und Claus Lampe. Präsident Dirk Bierfischer kündigte für die nächste Legislaturperiode organisatorische- und Satzungsänderungsvorschläge an.
Zur Wahl als neuer Ortsamtsleiterin hat die Jahreshauptversammlung von Tura herzlich Ulrike Pala gratuliert. "... Wir freuen uns, dass die zukünftigen Aufgaben im Bremer Westen in sehr guten Händen sind. Wir wünschen viel Erfolg und immer eine 'glückliche Hand' bei wichtigen Entscheidungen..."
Tura beteiligt sich an der Organisation des Schülerlaufs auf der Gröpelinger Sportmeile am 15. Mai sowie mit Angeboten beim Gröpelinger Sommer am 8./9. Juni. Am 15. Juni lädt Tura zu einem Tag der offenen Tür bei der Kanuabteilung ein. Vom 27. Juni bis 7. August organisiert der Verein wieder ein interessantes Sommerferienprogramm.
Auf der Jahreshauptversammlung von Tura wurden Präsidium, Ältestenrat und Revisoren neu gewählt:
Von links: Lutz Steenken (Beisitzer Präsidium), Claus Lampe (Revisor), Manfred Bertram (Jugendleiter), Manfred Wardenberg (Ältestenrat), Melanie Bullwinkel (Beisitzerin Präsidium), Helga Wohlers (Ältestenrat), Heinz Baumer (Vizepräsident Liegenschaften), Petra Krümpfer (Vizepräsidentin), Dirk Bierfischer (Präsident), Annett Hartwig (Beisitzerin Präsidium), Monique Bonanni-Zöller (Revisorin), Gerd Schweizer (Vizepräsident Sportlicher Leiter), Vera Merten (Revisorin), Bernhard Ernst (Schatzmeister). Es fehlen: Hans Weiberg (Schriftführer) und Peter Schwarz (Beisitzer Präsidium).
TURA bleibt dabei: Schließung des Goosebads war falsch
Eine Klarstellung zum Thema Westbad/Goosebad
Am 14.1.2013 fand bei der Bremer Bäder GmbH ein Treffen der ehemaligen Nutzer des Goosebads mit Vertretern der Bremer Bäder und des Sportressorts statt, bei dem gemäß Beschluss der Sportdeputation vom 20.12.2012 „eine Abstimmung im Hinblick auf noch zu optimierende alternative Nutzungszeiten und –orte“ herbeigeführt werden sollte. Im Ergebnis kam es – soweit es TURA betrifft – zu kleinen Verbesserungen bezüglich der Zeiten im Westbad. TURA bedankt sich für die Bemühungen der Bremer Bäder und besonders dafür, dass sie zugunsten des Vereins im Austausch eine selbst genutzte Zeit zur Verfügung gestellt hat. Die festgelegten Zeiten werden vom Verein angenommen und genutzt. Der Wunsch nach weiteren Verbesserungen und zusätzlichen Zeiten ist von der Bremer Bäder GmbH registriert worden.
Die Übereinkunft über die Nutzungszeiten im Westbad kann jedoch auf keinen Fall so interpretiert werden, dass TURA von seiner Kritik an der Schließung des Goosebads abrückt oder mit der Lage nach der Schließung zufrieden sein kann.
Mit der politischen Entscheidung gegen das Goosebad verliert der Bremer Westen eine wichtige soziale Einrichtung mit der Folge, dass wichtige wohnortnahe Angebote nicht mehr in ausreichendem Umfang möglich sind.
Die Bedeutung des Goosebads für gesundheitsförderliche Bewegungsangebote, Schwimmgelegenheiten für bestimmte Bevölkerungsgruppen und erste Schwimmlernkurse für Kinder war und ist unbestritten. Dafür spricht auch die Tatsache, dass das Bad auch nach Aussage der Bremer Bäder stets gut ausgelastet war.
TURA hätte das Bad dringend für den Erhalt und den Ausbau seines Gesundheitssportangebots weiter gebraucht. Das bisherige Angebot kann weder quantitativ noch qualitativ aufrechterhalten werden. Aus früher vier Gruppen, die alle für Teilnehmer mit Reha-Verordnung geeignet waren, sind drei Gruppen, von denen nur zwei Reha-geeignet sind, übrig geblieben. Es ist schon eine absurde Situation: ein Verein, der noch im letzten Jahr vom Sportsenator für sein beispielhaftes Engagement im Gesundheitssport ausgezeichnet wurde, muss die kooperierenden Ärzte bitten, keine Reha-Patienten mit Verordnungen für Wassergymnastik mehr zu schicken!
Auch den anderen gesundheitsorientierten Anbietern konnten im Westbad nicht annähernd so viele Nutzungszeiten angeboten werden, wie im Goosebad entfallen sind.
Dass in einem Stadtteil, der für seinen hohen Anteil an türkischen MitbürgerInnen bekannt ist, keine für muslimische Frauen geeigneten Schwimmzeiten mehr angeboten werden können, ist genauso unfassbar wie die Tatsache, dass ein für frühkindliches Schwimmenlernen besonders geeignetes Bad in einem Gebiet geschlossen wird, in dem der Anteil von Nichtschwimmern unter Kindern besonders hoch ist.
Der Beirat Gröpelingen hat sich für den Erhalt des Goosebads eindeutig positioniert. Umso bedauerlicher ist es daher, dass trotz Aufforderung der betroffenen Nutzer und des Beirats von Seiten des Senats keinerlei Anstrengungen unternommen wurden, das Bad zu erhalten. Wir halten dies nach wie vor für einen schweren Fehler und begrüßen daher jede Initiative, die den Erhalt und die baldige Wiederöffnung des Goosebads zum Ziel hat. Wir sind nach wie vor bereit, auf der Grundlage unseres Vorschlags, den wir bereits im Vorfeld der Beratung des Themas im Dezember in der Sportdeputation vorgelegt haben, zusammen mit anderen Interessierten nach einer tragfähigen Lösung zu suchen.
Aus fürs Goosebad
Auf der Sondersitzung der Sportdeputation am Donnerstag, 20.12.12. wurde der Antrag der Linken auf den Erhalt des Goosebads abgelehnt. Die Argumente der anwesenden Nutzerorganisationen Rheuma-Liga, Behindertensportverband und TURA und des Gröpelinger Beirats für die Notwendigkeit des Bades blieben unberücksichtigt. Die rot-grüne Mehrheit konnte sich nicht einmal dazu durchringen, einer zeitweiligen Fortsetzung des Betriebs zuzustimmen. Dies hatte unter anderem auch TURA gefordert, um in der verbleibenden Zeit auf der Basis realer betriebswirtschaftlicher Daten nach Alternativen zu suchen.
Mit der politischen Entscheidung gegen das Goosebad verliert der Bremer Westen eine wichtige soziale Einrichtung, die auch TURA für den Erhalt und den Ausbau seines Gesundheitssportangebots dringend gebraucht hätte. Wir werden die angebotenen Zeiten im Westbad für unsere Gruppen nutzen und versuchen, baldmöglichst weitere Zeiten dort zu bekommen. Klar ist aber, dass wir unser Angebot im bisherigen Umfang nicht aufrecht erhalten, geschweige denn erweitern können. Wir bedauern sehr, dass wir nicht allen bisherigen NutzerInnen einen Platz in den Gruppen im Westbad anbieten können.
Wir bedanken uns bei allen, die sich in den letzten Monaten zusammen mit uns für den Erhalt des Goosebades eingesetzt haben.
Tura legt 5-Punkte-Plan zum Erhalt des Goosebads vor
Zu der geplanten Schließung des Goosebads in Gröpelingen hat am Donnerstag , 20. Dezember, eine Sondersitzung der Sportdeputation stattgefunden. Der Turn- und Rasensportverein (Tura) nahm dies zum Anlass, um noch einmal auf die Bedeutung dieses Bades für den Bremer Westen hinzuweisen. Der Senat, die Fraktionen und Abgeordneten wurden aufgefordert, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um die wichtige Einrichtung zu erhalten.
5-Punkte-Plan zum Erhalt des Goosebads
Die Bedeutung des Goosebads für gesundheitsförderliche Bewegungsangebote, Schwimmgelegenheiten für bestimmte Bevölkerungsgruppen und erste Schwimmlernkurse für Kinder ist unbestritten. Der Beirat Gröpelingen hat sich für den Erhalt des Goosebads eindeutig positioniert. Umso bedauerlicher ist es daher, dass trotz der Aufforderung durch die betroffenen Nutzer und den Beirat von Seiten des Senats keinerlei Anstrengungen unternommen wurden, das Bad zu erhalten.
Es scheint uns deshalb geboten, im Vorfeld der Beratung des Themas in der Bürgerschaft am Dienstag und darüber hinaus einen konkreten Vorschlag für weitere Schritte vorzulegen.
Der Turn- und Rasensportverein (Tura) Bremen fordert die politischen Verantwortungsträger auf und lädt alle betroffenen Nutzergruppen dazu ein, die folgenden Punkte abzuarbeiten:
1. Die Bremer Bäder GmbH übernimmt den weiteren Betrieb und die Vermietung des Bades, bis eine andere Lösung gefunden wird. Der Betrieb muss - gerade in der kalten Jahreszeit – durchgehend gewährleistet sein, um Schäden an der Einrichtung zu vermeiden.
2. Die Bremer Bäder legen die grundlegenden finanziellen Daten der letzten fünf Jahre offen, um die Entwicklung der maßgebendenwirtschaftlichen Faktoren beurteilen zu können. Gleichzeitig wird der eventuell vorhandene Sanierungsbedarf ermittelt.
3. Auf der Grundlage dieser belastbaren Daten erarbeiten interessierte Nutzer und Anbieter zusammen mit den verantwortlichen senatorischen Stellen ein Nutzungs-und Finanzierungskonzept. Wegen der bekannten gesundheits- und sozialpolitischen Aspekte sind neben dem Senator für Sport auch die SenatorInnen für Gesundheit und für Soziales zu beteiligen.
4. Eine Fortführung der Präventions- und Rehabilitationsangebote, die den weiteren Betriebdes Bades voraussetzt, liegt auch im unmittelbaren Interesse der Träger vonsozialen Sicherungen, wie Krankenversicherungen, Berufsgenossenschaften, Rentenkassen. Es ist daher eine Aufgabe der Politik, diese in die Nutzungs- und Finanzierungsplanung einzubinden.
5. Auf der Basis der vorgenannten Schritte kann darüber verhandelt werden, wer für eine zukünftige Trägerschaft in Frage kommt und ob dafür eventuell eine eigene Institution geschaffen werden muss. In diesem Prozess kann auch festgestellt werden, ob und ggf. in welcher Höhe eine weitere finanzielle Unterstützung aus öffentlichen Mitteln erforderlich ist, um den Betrieb des Bades nachhaltig abzusichern.
Wir sind uns darüber im Klaren, dass angesichts der finanziellen Lage der Bremer Bäder eine gewisse Kreativität erforderlich ist. Andererseits geht es letztendlich um einen im Vergleich zu vielen anderen öffentlichen Ausgaben doch geringen Betrag. Bei vielen betroffenen NutzerInnen aber geht es darum, beträchtliche Leiden zu lindern und etwas mehr Lebensqualität zu ermöglichen. Dazu ist der Erhalt des Bades alternativlos.
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Für langjährige Treue zu Tura ausgezeichnet
Über 25, 50 oder sogar 60 Jahre einem Verein die Treue zu halten ist immer noch etwas Besonderes und hat Anerkennung verdient. So setzte Tura die gute Tradition fort, Mitglieder im Rahmen einer Feierstunde für ihre langjährige Zugehörigkeit abteilungsübergreifend persönlich und individuell zu ehren. Die Auszeichnungen nahm Tura-Präsident Dirk Bierfischer bei einem Brunch im Steakhaus "Bei Jasmin" vor.
"Nur durch das Engagement jedes Einzelnen ist unser Verein zu dem geworden, was er heute in Bremen darstellt: ein moderner Großverein mit rund 2700 Mitgliedern, die im Breiten-, Leistungs-, und Gesundheitssport aktiv sind", hob Bierfischer in seiner Begrüßung hervor. Als Gast war auch Walter Weber anwesend, der inzwischen über 60 Jahre Mitglied bei Tura ist.
Für ihr 50-jähriges Wirken im Verein erhielten Sigrid Bierfischer und Rolf Roeder Auszeichnungen.
Seit 1986/87 halten Tura die Treue: Manfred Bertram, Wolfgang Lange, Olaf Anger, Erna Böse, Renate Brendel, Reinhold Cordes, Horst Diedrich, Tobias Durlach, Tobias Genz, Dagmar Gerstenberger, Elke Heyn, Rolf Latt, Gabriele Madera, Judit Quellenberg, Marion Schwarz, Dieter Seidelmann, Heidrun Steinforth, Rolf Wittmershaus und Ruth Wulf.
Tag der offenen Tür: Tura begeistert mit Sport, Tanz, Musik und guter Laune
Pünktlich zu Beginn des Tages der offenen Tür beim Turn- und Rasensportverein (Tura) endeten die tagelangen Regenschauer über Bremen. "Nichts wie hin", unter diesem Motto hatte Tura viel Spaß, Sport und Spannung versprochen.
Mehrere hundert Mitglieder, Freunde und Interessierte erlebten die Vielfalt und die Kraft des Vereins an der Lissaer Straße in Gröpelingen. Die Besucher hatten die Qual der Wahl: In der Halle der Bezirkssportanlage standen Tanzvorführungen der Key Porters (Square Dance), der Tanzgruppen "Bremen-West" und "Chicas Locas" auf dem Programm. Erstmalig traten das Tura-Spielleuteorchester und die deutsch-afrikanische Trommel- und Kulturgruppe "drum4fun group & friends" auf. Nur einmal hatten sie gemeinsam vorher geprobt: Die Musik und der Rhythmus der Tura-Spielleute, kombiniert mit Basstrommel und Djemben, begeisterte und sorgte für tosenden Applaus.
Erstmals traten auch die Moderatoren, Sabine Vaje, Leiterin der Tura-Gesundheitswerkstatt, und Turas Judo-Abteilungsleiter Michael Buhlrich gemeinsam auf. Sie stellten sehr unterhaltsam die vielfältigen Angebote des Breiten- und Gesundheitssportvereins Tura vor. Auch tänzerische Mitmachaktionen kamen nicht zu kurz. Sabine Vaje und Übungsleiterin Samira Bouamaied gelang es immer wieder, aus dem Zuschauerkreis Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Tanzen zu motivieren.
Einblicke in den bei Tura so erfolgreich ausgeübten Taekwondosport bot die Showgruppe unter Leitung von Tim Glenewinkel, der für die Technik-Weltmeisterschaften im November in Kolumbien nominiert wurde. Menschen mit Beeinträchtigungen vom Martinsclub und der Lebenshilfe schlossen in der Halle der Bezirksportanlage die Boccia-Turniere der vergangenen Monate ab und freuten sich zum Abschluss der gemeinsamen Veranstaltung über die Siegerehrung durch Ingelore Rosenkötter, Vorsitzende der Special Olympics Bremen, und Petra Krümpfer, Vizepräsidentin von Tura.
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| Ingelore Rosenkötter, Vorsitzende der Special Olympics Bremen, führte die Siegerehrung für das inklusive Boccia-Turnier beim Tag der offenen Tür von Tura durch. Foto: Ekkehard Lentz |
Im Tura-Vereinszentrum hatten zeitgleich die Kinderturn- und Tischtennisabteilung einen abwechslungsreichen Bewegungsparcour aufgebaut und freuten sich über das mehr als vierstündige große Interesse von Kindern aus dem Stadtteil. "Mensch, ist Tura groß und hat so viel zu bieten", war mehrfach zu hören von Kindern und Eltern. In den Herbst- und Wintermonaten veranstaltet Tura wieder sonntags seine beliebten Bewegungsnachmittage für Kinder.
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| Zahlreiche Besucherinnen und Besucher ließen sich mit dem Drehleiterkorb der Bremer Feuerwehr in luftige Höhen transportieren. |
Die Mitarbeiter des Gesundheitsstudios im Tura-Vereinszentrum standen den Besucherinnen und Besucher die gesamte Veranstaltung über für Nachfragen zur Verfügung. Gut angenommen wurden auch außerhalb der Hallen das Bewegungs-Ernährungs-Mobil (Bemil) des Gesundheitstreffpunkts West sowie zwei Fahrzeuge der Feuerwehr und der Stand der Polizei. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher ließen sich mit dem Drehleiterkorb in luftige Höhen transportieren. Dreißig Fahrräder wurden polizeilich registriert.
Interessierte nutzten teilweise erstmalig auch die Gelegenheit zum Boulespielen. Auf dem Platz vor dem Tura-Vereinszentrum wird die französische Form Petanque gespielt. Die Spielregeln sind einfach und kein Problem für Neulinge.
"Die Mischung bei unserem Tag der offenen Tür aus Sport, Mitmach-Aktionen, Informationen und Unterhaltung hat gestimmt, der Verein konnte sich in vielen Facetten hervorragend präsentieren", resümierte zum Abschluss des Tages der sehr zufriedene sportliche Leiter von Tura, Gerd Schweizer.

Erstmalig traten das Tura-Spielleuteorchester und die deutsch-afrikanische Trommel- und Kulturgruppe "drum4fun group & friends" gemeinsam auf. Die Musik und der Rhythmus der Tura-Spielleute, kombiniert mit Basstrommel und Djemben, begeisterte und sorgte für tosenden Applaus. Foto: Ekkehard Lentz
Workshop: Sportvereine für Inklusion gewinnen
Acht Übungsleiterinnen aus Bremer Sportvereinen nutzten bei Tura Bremen den Workshop "Bewegung, Sport und Spiel für Menschen mit Behinderung", um sich theoretisch und praktisch auf neue Herausforderungen im Behindertensport einzustellen.
Unter Leitung von Sportlehrer Gerhard Kortjohann und Carola Hering wurde in Kooperation mit "Special Olympics Bremen" und der BTV-Akademie des Bremer Turnverbandes aufgezeigt, dass Behindertensport ein breitgefächertes und zeitgemäßes Angebot mit attraktiven Sportmöglichkeiten bieten kann. Noch nehme der Behindertensport jedoch in der leistungsorientierten Gesellschaft von heute eine Nebenrolle ein.
Ingelore Rosenkötter (Erste Vorsitzende von Special Olympics Bremen) hatte in ihrer Begrüßung im Vereinszentrum von Tura zuvor den Wunsch nach mehr Fortbildungen dieser Art mit Übungsleitern aus Bremer und Bremerhavener Vereinen geäußert. "Wir möchten, dass viele inklusive Sportangebote in den Vereinen entstehen und Menschen mit Behinderungen auch die Gelegenheit bekommen ihr Können zu zeigen. Wir wollen die Vereine und Übungsleiter unterstützen, das Thema 'Inklusion im Sport' als wertvolle Aufgabe anzunehmen."
Tura bedauert Kündigung des Goosebads
Von der Bremer Bäder GmbH erhielt der Turn- und Rasensportverein (Tura) jetzt zum Jahresende die überraschende Kündigung seiner Zeiten für die Wassergymnastik-Angebote im Goosebad.
"Das wollen wir nicht so einfach hinnehmen", reagiert der sportliche Leiter von Tura, Gerd Schweizer, ärgerlich. "Diese Einrichtung ist für den Gesundheitssport und das Schwimmenlernen von Kindern im Bremer Westen immens wichtig, denn die Lebenserwartung liegt unter dem Bremer Durchschnitt, der Nichtschwimmeranteil bei Kindern dagegen über dem Mittelwert der Hansestadt.
Dass das Bewegungsbad in der Goosestraße gut ausgelastet ist, belegt selbst die Pressemitteilung der Bädergesellschaft zu der Kündigung. "Umso bedauerlicher deren jetzige, für uns nicht nachvollziehbare Entscheidung", so Schweizer.
Neben Tura sind auch andere Anbieter betroffen. Laut Bädergesellschaft werden den bisherigen Mietern im Goosebad alternative Beckenzeiten in anderen Bädern angeboten. "Für Tura kommt eigentlich nur das Westbad in Frage, aber ob da überhaupt Zeiten frei sind, wage ich sehr zu bezweifeln", befürchtet der sportliche Leiter von Tura eine Einschränkung der Gesundheitsförderungsangebote seines Vereins, an denen vor allem Bürger aus dem Bremer Westen mit entsprechenden ärztlichen Verordnungen teilnehmen.
Bei Tura wird jetzt Boule gespielt
Besucher des Vereinszentrums von Tura Bremen an der Lissaer Straße können künftig vor dem Eingang auf eine Gruppe treffen, die mit ihren etwa 7oo Gramm schweren Stahlkugeln an eine kleine Zielkugel heranzuwerfen versuchen.
Wer montags oder donnerstags zum Treffpunkt vor dem Tura-Vereinszentrum kommt, findet immer einen Ansprechpartner vom Tura-Boule-Team. Die Spielkugeln (drei Metallkugeln und eine Zielkugel) können gegen einen Pfand ausgeliehen werden. An den anderen Tagen bleibt es einer Absprache oder dem Zufall überlassen, ob Mitspieler und Spielgeräte zugegen sind.
Eine Vereinsmitgliedschaft ist nicht Voraussetzung für eine Teilnahme. Völlige Neulinge sind ebenso willkommen wie Interessierte, die über geringe Vorkenntnisse verfügen. [Mehr]
Erstes Seniorenfrühlingsfest kommt gut an
Sein erstes Frühlingsfest für Senioren veranstaltete der Sportverein Tura Bremen am 9. Juni in seinem Vereinszentrum an der Lissaer Straße. Die Idee kam gut an. Seniorensport-Leiterin Jutta Ackermann und Tura-Präsident Dirk Bierfischer konnten 130 Gäste an einer schön gedeckten Kaffeetafel begrüßen.
Das abwechslungsreiche Programm gestalteten die Tura-Tanzgruppe "Chicas Locas" unter Leitung von Roja Tasmim und "Ev" Hoffmann mit einem Bauch- und Schleiertanz. Das Trio "Die Bittersüßen" trug mit Gesang und Krimi-Kurzgeschichten zum Gelingen der Veranstaltung bei. Helga Wohlers, Leiterin der Mittwochs-Gymnastikgruppe von Tura, und die "Hupfdohlen" zeigten die sportlichen und tänzerischen Fähigkeiten der jahrelang bei Tura turnenden Damen.
Ein besonderes "Highlight" bildete der Auftritt der Synchronkunstturnerinnen Roswitha Wahl und Renate Recknagel von Bremen 1860, beide mehrfache deutsche Meisterinnen ihrer Altersklassen. Für das leibliche Wohl sorgte Vereinswirt Jasmin Nanic.
Weitere Informationen über das umfangreiche Sport- und Reiseangebot der Tura-Senioren unter:
http://www.tura-bremen.de/seniorenturnen.html
Bhutan: Eine Reise ins Land des Donnerdrachens
Tura-Sportlehrerin Sabine Vaje leitet Bewegungseinheit in Chendebj
Ihren Urlaub nutzte Turas Sportlehrerin Sabine Vaje, um mit einer Gruppe von neun Frauen und einem bhutanischen Lama, in das "Land des Donnerdrachens" aufzubrechen. In Bhutan, am Fuße des Himalaya liegend, leben knapp siebenhunderttausend Einwohner. Der Alltag der Bevölkerung ist geprägt vom Buddhismus und der Verehrung für ihren König Jigme Khesar Namgyel.
Die Anzahl der Touristen, die Bhutan seit 1974 jährlich besuchen dürfen, ist begrenzt. Die Gruppe um Sabine Vaje konnte sich glücklich schätzen zu diesen "Auserwählten" zu gehören. Die Anreise führte über Hamburg nach Istanbul. Nach einem kleinen Zwischenstopp erfolgte der Weiterflug in Richtung Indien. Von New Delhi aus ging es dann nach Bhutan. Ankunft in Paro, einer kleinen Stadt im Westen des Landes. "Empfangen wurden wir vom Lama Tsultrim, der sich bereits ein paar Wochen vor uns auf den Weg in seine Heimat gemacht hat. Seit zehn Jahren in Ganderkesee lebend, reist er jährlich mit einer Gruppe nach Bhutan", erinnert sich Sabine Vaje an die besondere Reise.
Mit dem Kleinbus durch Zentral-Bhutan führte der Weg auch in das Dorf Chendebji, aus dem Lama Tsultrim stammt. Hier blieb die Gruppe drei Tage. "Die Bhutaner sind sehr gastfreundlich", erlebte Sabine Vaje. Erst seit 2006 gibt es im Dorf mit seinen 30 Häusern und einer Schule Strom. "Die Lebensverhältnisse sind zwar einfach, aber die Menschen wirken zufrieden, das ist überall im Land des Donnerdrachens spürbar", so Turas Sportlehrerin.
Der Besuch der Schule in Chendebji zählte zu den besonderen Erlebnissen der Reise. Fünfzig Kinder im Alter von fünf bis vierzehn Jahren gehen hier zur Schule. Sie nehmen dafür zum Teil einen Fußweg von zwei Stunden auf sich. Das Transportsystem ist erst im Aufbau und Radfahren im Himalaya hat keine Tradition. Hier geht man zu Fuß.
Mit dem warmen Schulessen gehört Chendebji zu den besonderen Schulen im Land. Vor zwei Jahren entstand die Idee einer Stiftung. Ein halbes Jahr später wurde der "Förderverein für das unabhängige Königreich Bhutan e.V." gegründet. Mittels Spenden konnten Lebensmittel gekauft und ein Koch eingestellt werden. In einem kleinen Nebengebäude wurde ein Küchenplatz mit zwei Feuerstellen am Boden und zwei großen Kochtöpfen geschaffen. Seit dieser Zeit sind die Anmeldezahlen in der Schule gestiegen, denn für die Eltern ist es gut zu wissen, dass die Kinder warmes Essen bekommen
Neben dem Dzongka, der bhutanischen Sprache und Schrift, wird in Bhutan auch Englisch gesprochen. Sabine Vaje hatte somit die besondere Gelegenheit, den Kindern und Lehrerinnen Sport anzubieten: "Das war ein ganz besonderer Tag und Spaß, für alle Beteiligten. Hüpfen, springen, Arme hoch, Klatschen, Tönen, rechts und links herum drehen, Lachen", erinnert sich Sabine Vaje, die bei Tura die Gesundheitswerkstatt und zahlreiche Kurse leitet, im Nachhinein besonders gern.

Blick auf das Dorf Chendebji (Bhutan)
Tura-Jahreshauptversammlung zieht positive Bilanz
Temperamentvoll begrüßten 20 Kinder und Jugendliche aus dem neuen Tanztheaterprojekt bei Tura die Jahreshauptversammlung des "modernen Traditionsclubs" im Bremer Westen. Die jungen Tänzerinnen und Tänzer zwischen zehn und sechzehn Jahren entwickeln derzeit ein multikulturelles Stück zum Thema "Freundschaft" mit Elementen aus HipHop, Breakdance und Bollywood-Dance.
Zufrieden mit dem Verlauf der letzten Monate zeigten sich Präsidium und Mitglieder des Turn- und Rasensportvereins. Die Erfolge bei Titelkämpfen und auf Breitensportebene könnten sich sehen lassen. Auch der Umbau der Bezirkssportanlage Gröpelingen sei fast abgeschlossen, die Sportplatzpflege an der Lissaer Straße habe Tura übernommen. Besonders freute sich Versammmlungsleiter Ekkehard Lentz über die jüngste Auszeichnung von Tura beim Jahresempfang des Sports im Rathaus für die besonderen Leistungen in der Jugend- und Integrationsarbeit sowie im Gesundheitssport.
In ihrem Rückblick konnten Präsident Dirk Bierfischer und der sportliche Leiter Gerd Schweizer auf zahlreiche Erfolge verweisen. Bei den internationalen deutschen Taekwondo-Meisterschaften verteidigten die Vizeeuropameister Tim Glenewinkel, Joannis Malliaros und Werner Unland den im Vorjahr gewonnenen Titel. Ebenso überzeugend mit einem deutlichen Punktevorsprung siegte die dreifache Weltmeisterin Imke Turner von Tura Bremen vor ihrer ärgsten Konkurrentin aus der italienischen Nationalmannschaft im Damen-Einzelwettkampf. Die erfolgreichen Taekwondosportler stehen ebenso wie die Tura-Boxerinnen Nadine Apetz (deutsche Meisterin im Weltergewicht) und Laura Zimmermann (deutsche Vizemeisterin) aktuell zur Wahl der "Sportler des Jahres" in Bremen.
Tura bewegt immer mehr Kinder und Jugendliche in dem jungen Stadtteil Gröpelingen: In seiner mit vielen Zahlen gespickten Präsentation wies Gerd Schweizer darauf hin, dass der Verein mit neuen Angeboten den Anteil der Kinder im Vorschulalter weiter erhöht hat. Über 800 Kinder und Jugendliche sind bei Tura aktiv und stellen damit ein Drittel der Gesamtmitgliedschaft. Alle Seiten profitierten zudem in Kooperationen von Bewegungskindergärten, Schulen, Freizeitheim und Tura. Schweizer: "Jede Woche halten wir mehr als 1200 Kinder und Jugendliche in Bewegung!"
Die Gesundheitswerkstatt und das Sportstudio schreiben weiterhin Erfolgsgeschichten. Das Studio im Vereinszentrum von Tura hat im 15. Jahr seines Bestehens inzwischen die Fußballsparte als größte Abteilung des Vereins abgelöst. Sechsundzwanzig Präventions- und Rehabilitationssportangebote von Tura Bremen wurden jüngst vom Deutschen Turnerbund mit den Siegeln "Pluspunkt Gesundheit.DTB" und dem Siegel "Sport Pro Gesundheit" zertifiziert. "Die Rehasport-Trainer von Tura stehen für ein vielseitiges und abwechslungsreiches Training mit Mobilisation, Verbesserung der Beweglichkeit, Kraftaufbau sowie Ausdauer, Spaß haben, Lachen und den Alltag vergessen", so Gerd Schweizer.
Sehr positiv wurde auch in den vergangenen Monaten die Möglichkeit aufgegriffen, bei Tura Boules zu spielen und mit den etwa 7oo Gramm schweren Stahlkugeln an eine kleine Zielkugel heranzuwerfen. Zwei oder besser vier Teilnehmer genügen bereits für ein Spiel. "Bewegung an der frischen Luft, spannende Spielsituationen, soziale Kontakte und kleine Erfolgserlebnisse sind lohnende Gründe für ein Mitmachen", warb der sportliche Leiter von Tura für die Idee.
Tura-Schatzmeister Bernhard Ernst legte den Finanzbericht vor. Einnahmen in Höhe von 527.752,70 Euro standen Ausgaben von 531.555,26 gegenüber. Einstimmig genehmigte die Versammlung den Wirtschaftsplan 2012 in Höhe von 612.800 Euro. Als Kassenprüfer wurden Monique Bonanni-Zöller, Vera Merten und Hans Weiberg gewählt.
Präsident Dirk Bierfischer rief die Mitglieder und Freunde des Vereins, die sich dies leisten können, zu einer größeren Spendentätigkeit als bisher auf. Er bat auch die heimischen Geschäftspartner und Sponsoren um mehr Unterstützung und empfahl gleichzeitig den Mitgliedern, die Angebote von Geschäften und Handwerksbetrieben vor Ort zu nutzen. Nur mit einer Erhöhung des Finanzaufkommens könnten die ehrgeizigen Pläne des Vereins verwirklicht werden. Als Vision stellten die Tura-Verantwortlichen Überlegungen einer neuen Halle mit einer fest installierten Sport- und Bewegungslandschaft für Kinder vor. Diese könnte auf dem freien Gelände neben dem Tura-Vereinszentrum gebaut werden.
Tura-Vizepräsidentin Petra Krümpfer, zugleich Bürgerschaftsabgeordnete, erläuterte den Antrag des Präsidiums, mit dem alle Trainer und Übungsleiter des Vereins aufgefordert werden, in den nächsten Monaten eine Fortbildung zum Thema "Sexualisierte Gewalt im Sport" zu absolvieren. Auch hier stimmte die Versammlung zu. Als Vertrauensperson und erste Ansprechpartnerin wurde Tura-Präsidiumsmitglied Melanie Bullwinkel benannt.
Tura beteiligt sich in den nächsten Wochen an dem Weserwegefest am 29. April und an der Organisation des Schülerlaufs auf der Gröpelinger Sportmeile am 23. Mai. Für den 14. April ist in der Zeit von 9 bis 13 Uhr ein Frühjahrsputz auf der Bezirkssportanlage anberaumt. Am 9. Juni lädt Tura zu einem Seniorenfest und am 30. Juni zu einem Tag der offenen Tür bei der Kanuabteilung ein.
Jahresempfang des Sports im Bremer Rathaus: Tura erfährt vielfältige Ehrung
Zum dritten Male luden der Senat der Freien Hansestadt Bremen und der Landessportbund (LSB) Bremen zum gemeinsamen Jahresempfang des Sports ins Bremer Rathaus ein. Rund 300 Gäste gaben den entsprechenden festlichen Rahmen.
Der Senator für Inneres und Sport, Ulrich Mäurer, und LSB-Präsident Peter Zenner ehrten zahlreiche Einzelsportlerinnen und -sportler, Mannschaften, Ehrenamtliche und Vereine. Nach den Richtlinien sind dies die Sportlerinnen und Sportler aus Bremen und Bremerhaven, die im Jahr zuvor (hier also 2011) deutsche Meister wurden oder aber bei Europa- und Weltmeisterschaften einen der ersten drei Plätze belegten. Daneben werden traditionell auch verdienstvolle ehrenamtliche Mitarbeiter und Sportvereine geehrt.
Der Turn- und Rasensportverein (Tura) wurde für besondere Leistungen im Jugendbereich und Gesundheitssport als Verein ausgezeichnet. Schon traditionell sind die Ehrungen für die erfolgreichen Taekwondosportler von Tura. Geehrt wurden dieses Mal Weltmeisterin Imke Turner und die Vizeeuropameister Tim Glenewinkel, Joannis Malliaros und Werner Unland. Die begehrte Auszeichnung erhielt auch die deutsche Box-Meisterin im Weltergewicht, Nadine Apetz von Tura.
Senator Mäurer würdigte in seinem Grußwort die geehrten Sportler als hervorragende Botschafter Bremens und Bremerhavens. Auch LSB-Präsident Peter Zenner dankte den Sportlern und Ehrenamtlichen für ihre Leistungen und ihr Engagement.
Eine Fotostrecke von der Sportlerehrung ist auf der Website des Weser-Kurier zu sehen:
http://www.weser-kurier.de/Bilder/Sport/552377/Sportlerehrung-im-Bremer-Rathaus.html?id=552290
TURA übernimmt Sportplatzpflege auf der Bezirkssportanlage
Das Sportamt hat Tura Bremen die Sportplatzpflege auf der Bezirkssportanlage Gröpelingen an der Lissaer Straße übertragen. Der Umweltbetrieb Bremen ist nicht mehr zuständig für die Sportplatzpflege.
Tura wünscht Fortführung des Quartiersbusses
Seit dem 1. April fährt die Linie 82 durch Gröpelingen. Der Turn- und Rasensportverein Bremen hat von Beginn an die Einrichtung des Quartiersbusses im Ringverkehr quer durch den Stadtteil begrüßt und seine Mitglieder und Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, das neue Angebot im öffentlichen Nahverkehrssystem aktiv zu nutzen und zu etablieren.
Das Präsidium des Sportvereins setzt sich für die Fortführung des Angebots über den 31. Dezember 2011 hinaus ein. Gleichzeitig sieht Tura Veränderungsbedarf bei der Fahrstrecke und schlägt eine Ausweitung der abendlichen Betriebszeiten vor, um einen langfristigen Erfolg des Projektes Quartiersbus zu erreichen.
"Wir wünschen die Einbeziehung der Bezirkssportanlage an der Lissaer Straße, des Tura- Vereinszentrums, der Gesamtschule West sowie des Sportzentrums Paradice/Westbad in die Route des Quartiersbusses, damit auch die Anbindung an die Straßenbahnhaltestellen Waller Friedhof und Kulturzentrum Westend. Der Fahrbetrieb sollte bis in die Abendstunden ausgedehnt werden, um gerade auch älteren Fahrgästen die Teilnahme an Sportangeboten zu ermöglichen, wenn es in den Herbst- und Wintermonaten früh dunkel wird", konkretisiert Tura-Pressesprecher Ekkehard Lentz die Vorstellungen des Vereins.
Tura bei den "Weserwegen" dabei
Mit diversen Mitmachangeboten und einem Informationsstand beteiligte sich der Turn- und Rasensportverein (Tura) am vierten Bremer Fährtag rund um den Anleger beim Pier 2 in Gröpelingen.
Ständiger Trubel herrschte auf den großen Mitmach- und Spielflächen beim Sportangebot, das von Übungsleiterinnen und Übungsleitern der Kinderturnabteilung von Tura betreut wurde. Auch das Jugendfreizeitheim Gröpelingen und das Mobile Atelier sorgten mit Bewegungs- und Spielangeboten für ein interessantes Programm der Weserwege-Veranstaltung. An den stets umlagerten Mini-Tischen der Tischtennisabteilung von Tura waren Geschicklichkeit, Technik und gute Augen gefragt.
Gemeinsame Plakataktion gegen rechte Szeneläden
Wir wollen keinen Nazi-Laden! Unter diesem Motto sprachen sich über 40 Bremer Organisationen, Einrichtungen, Vereine und Initiativen auf einer gemeinsamen Plakatwand in der Faulenstraße öffentlich gegen die Verbreitung rechtsextremer Geschäftsstrukturen in Bremen aus. Neben Tura Bremen gehörten auch der Landessportbund, die Gröpelinger Sportmeile und der Gesundheitstreffpunkt West zu den Unterstützern. Die Plakatwand war zu sehen in der Faulenstraße, links vom Laden "Sportsfreund", Höhe Fernsehturm.
[Download der Pressemitteilung mit einer Liste der Unterzeichner]
Tura fordert Radwegsanierung im Pastorenweg
Der Turn- und Rasensportverein (Tura) fordert eindringlich die Renovierung des Radweges im Pastorenweg und stellt sich damit hinter die Forderung des Gröpelinger Beirats. "Wie für die Anwohner muss auch für unsere Sportler, insbesondere für die Kinder und Jugendlichen, die in der Schulturnhalle am Pastorenweg ihren Sport ausüben und mit dem Fahrrad kommen, die notwendige Verkehrssicherheit endlich wieder hergestellt werden", begründet Heinz Baumer den Appell des Tura-Präsidiums an das Amt für Straßen und Verkehr (ASV).
Die vom ASV geplante "Verbannung" von Radfahrern auf die Straße sei völlig unverständlich. Aufgrund des Belages drohten schwere Stürze. Der Pastorenweg werde schon heute durch die parkenden Autos derart eingeengt, so dass beientgegenkommenden Autos das Vorbeifahren besonders risikoreich sei, so Baumer.
Arbeitszeitverlängerung ist unsportlich
Den Zusammenhang von Arbeitszeit und Ehrenamt am Beispiel Sport diskutierten Prof. Sebastian Braun von der Uni Paderborn und Dirk Bierfischer, Präsident von TURA, auf einer Veranstaltung der Arbeitnehmerkammer im Rahmen der Reihe "Mehr arbeiten - weniger leben?". Bierfischer stellte die aktuellen Schwierigkeiten im Sport aufgrund von Arbeitszeitverlängerung und -flexibilisierung dar.
Eine Broschüre der Arbeitnehmerkammer gibt jetzt die Beiträge der ReferentInnen der Veranstaltungsreihe wieder. Sie ist (für Mitglieder der Arbeitnehmerkammer kostenlos) auf den Geschäftsstellen der Kammer gedruckt erhältlich und kann als PDF-Datei (810 kB) von der Website der Kammer heruntergeladen werden.
Einen Auszug mit dem Beitrag von Dirk Bierfischer stellen wir hier zum Download (PDF, ca. 305 kB) bereit.
Anerkannte Bewegungskooperation Kindertagesheim Gröpelingen und Tura
Im Kaminsaal des Bremer Rathauses wurden jetzt zehn neue Bewegungskooperationen zwischen Sportvereinen und Kindertageseinrichtungen aus Bremen, Bremen-Nord und Bremerhaven durch Ingelore Rosenkötter, Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales ausgezeichnet. Aus dem Bremer Westen dabei: der Sportverein Tura und das Kindertagesheim Gröpelingen in der Seewenjestraße sowie der TV Bremen/Walle 1875 und dasKinderhaus Schnecke.
39 zertifizierte Kooperationen zwischen Sportvereinen und Tageseinrichtungen für Kinder (TfK) gibt es derzeit in Bremen. Das Projekt "Anerkannter Bewegungskindergarten" wird unter anderem vom Landessportbund (LSB) Bremen, der Bremer Sportjugend, dem Bremer Turnverband, der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales, dem Verband der Kinder- und Jugendärzte Bremen und dem Gesundheitsamt Bremen seit 2003 durchgeführt und finanziell von der AOK Bremen/Bremerhaven und der Unfallkasse Bremen unterstützt. Mit der regelmäßigen Bewegungsstunde und dem Aufbau von Patenschaften zwischen Sportvereinen und Tageseinrichtungen für Kinder soll der Bewegungsarmut von Kindern und deren Folgen entgegengewirkt werden. Mit gezielten qualifizierten Bewegungsangeboten wird die körperliche und geistige Weiterentwicklung der Kinder gefördert.
Voraussetzungen zur Teilnahme am Projekt sind eine Kooperation der Kindertageseinrichtungen mit mindestens einem Sportverein, der Mitglied im LSB Bremen ist, ein geeigneter Bewegungs- oder Mehrzweckraum zurDurchführung von Bewegung, Spiel und Sport sowie ein entsprechend gestaltetes Außengelände im nahen Umfeld zur Nutzung und mindestens vier Bewegungsstunden (je 45 Minuten) in der Woche, die in derKindertageseinrichtung, im Sportverein, Schwimmbad, auf Außen- oder Freiflächen durch qualifizierte Übungsleiterinnen und Übungsleiter durchgeführt werden können.

